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Feeding Your Demon Dämonennähren

 

Seit Oktober 2019 bin ich zertifizierte FYD Anleiterin 

Das heißt, ich biete an, in einem von mir angeleiteten Prozess, den eigenen „Dämonen“ zu begegnen. Wobei der Begriff „Dämon“ auch durch „Schatten“ ersetzt werden kann. Statt unsere Schattenaspekte zu bekämpfen oder zu unterdrücken, begegnen wir ihnen in diesem Prozess offen und furchtlos, um herauszufinden, was womöglich als unerfülltes Bedürfnis darunter verborgen liegt und Verwandlung erfahren möchte. 

 

Der Prozess mit Vor- und Nachgespräch umfasst ca. 2 Stunden. 

Energieausgleich: 80 Euro

 

Falls Sie neugierig geworden sind, hier ein paar Hintergrundinformationen:

Lama Tsültrim Allione hat die Methode des Dämonen-Nährens entwickelt und 2008 mit ihrem Buch Den Dämonen Nahrung geben: Buddhistische Techniken zur Konfliktlösung eingeführt. Es ist eine 5-Schritte Praxis zum Verwandeln der Schattenaspekte, der „Dämonen“. Es ist die moderne Variante der alten tibetisch-buddhistischen Praxis „Chöd“, was so viel wie „Durchschneiden“ bedeutet.

Dämonen

Der Begriff „Dämonen“ weckt in uns Bilder von ausgelagerten, schreckenerregenden Wesen, die nichts mit uns zu tun haben. Hier jedoch ist etwas ganz Anderes gemeint, nämlich die eigenen inneren Dämonen: Unsere Irrungen und Wirrungen, Ängste und Zwänge oder auch traumatische Erlebnisse. Es können alle möglichen Konzepte sein, die wir über uns selbst, über andere, die Welt, das Leben haben, also auch Denk- und Verhaltensmuster, mit denen wir uns identifizieren, über die wir uns definieren und an denen wir leiden und kranken.

Bildlich gesprochen, ist der Dämon die Projektion von all dem, was wir in uns vor unser Licht gestellt haben. 

 

Wir haben unsere Konzepte, Glaubenssätze und Gewohnheiten vor unser Licht gestellt und diese werfen nun einen Schatten. So wie wir es womöglich aus unseren Kindheitstagen kennen: da formten wir mit unseren Händen vor einer Kerzenflamme Figuren, die sich dann an der Wand als Schatten-Monster flackernd projizierten, die immer größer wurden, je näher wir an die Flamme kamen. Der Raum war dunkel und wir gruselten uns vor den Projektionen an der Wand, obwohl wir doch wussten, dass es nur der Schatten unserer eigenen „harmlosen“ Hände war. 

Diesem Schattenspiel geben wir unbewusst so viel Macht, weil wir an seine Realität glauben. Und womöglich wird unser Leben davon überschattet. Wir wollen den vermeintlichen Schatten loswerden, denn er schränkt uns ein. Wir haben das Gefühl, uns selbst im Wege zu stehen mit unseren Gedanken und Meinungen. Der Schatten hindert uns daran, unser eigenes Licht leuchten zu lassen; unsere Schönheit, unsere Lebendigkeit zum Ausdruck zu bringen; unbeschwert und leicht durchs Leben zu gehen, uns frei zu entfalten, unser Potential zu leben. 

 

Der Prozess

Die Dämonen sind vielfältig, sind ein weites Feld. Wenn wir uns entschließen, in dieser Übung uns einem Schatten-Thema zuzuwenden, d.h. einem Dämon zu begegnen, dann erfahren wir, dass er nichts Schreckenerregendes ist, sondern eine gebundene Energie, die wie eine Verzauberung in uns lag. Im Prozess des Dämonen-Nährens können wir diese Energie erlösen, sie in die zugrundeliegende Weisheits-Energie transformieren, in den Verbündeten. Es ist die uns inneliegende Weisheit und Schönheit selbst. Diese wird befreit und steht uns für unser Leben als helfende Kraft, als Verbündeter wieder zur Verfügung. Dadurch wird unser Leben reich, freudig, lebendig und liebend. Unser Licht scheint auf. 

 

FYD Facilitator

Es war meine Aufgabe, 108 eigene Dämonen zu nähren. Eine Aufgabe, die zu erfüllen ich dreieinhalb Jahre benötigte. Ein starker und wunderbarer Erkenntnisprozess wurde angeschoben, in dessen Verlauf die Ego-Fixierung durchlässiger wurde. Da ich das Dämonen-Nähren für mich selbst als wohlbringend und erhellend erlebe, ist es mein inniger Wunsch, andere Menschen achtsam und unterstützend durch den Prozess hindurch zu geleiten, dass jeder Zugang zum eigenen tieferen Wissen finden möge.